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Violine

 

 

Die Violine (Geige) wurde bereits im 16. Jahrhundert von Geigenbaumeistern in Oberitalien entwickelt. Dabei wurden verschiedene Hölzer wie Ahorn, Fichte und Ebenholz verwendet.

Berühmte Geigenbauer wie Antonio Stradivari (1644-1737) und Giuseppe Guarneri (1698-1744) bauten etwa um das Jahr 1700 die wohl schönsten und klangvollsten Instrumente. Etwa zur gleichen Zeit blühte im süddeutschen Mittenwald der Geigenbau durch Mathias Kloz und Söhne auf.

Die Violine mit ihrem hohen hellen Klang ist das kleinste Instrument der Violinfamilie. Sie ist mit vier Saiten im Quintabstand g`,  d`, a` und e` bespannt.

Die Violine wird mit der linken Hand bespielt. Das Griffbrett hat keine Bünde, man spielt also nach Gehör. Die rechte Hand lässt den Bogen über die Saiten streichen. Der Bogen ist aus flexiblem Holz  geschnitten und mit Pferdehaaren bespannt. Heute gibt es auch Anfertigungen aus Karbon.

Die Violine spielt in der europäisch-klassischen Musiktradition eine wichtige Rolle. Berühmte Komponisten wie Bach, Mozart, Beethoven und Brahms haben für die Violine als Solo-Instrument Konzerte und Sonaten geschrieben. Herausragende Geiger und gleichzeitig Komponisten z.B. Paganini konnten ihre Kompositionen genau auf ihr Instrument abstimmen.

Neben ihrer Rolle als Solo-Instrument, ist die Violine im Orchester meistens vertreten und auch in der Kammermusik fast immer dabei.

In der Tanz- und Volksmusik, z.B. im Tango, in irischen oder rumänischen Volksweisen, wird die Violine als virtuoses Instrument eingesetzt.

In der Film- und Unterhaltungsmusik ist die Violine oft zu hören. Als E-Violine ist sie auch im Rock/Popbereich vertreten.

Voraussetzungen: Gute Beweglichkeit der Gelenke, gutes Gehör, Wunsch und Wille, täglich Zeit zum Üben zu finden.

Unterrichtsformen:
Der Unterricht kann mit fünf Jahren begonnen werden, aber auch im Erwachsenenalter ist es möglich, dieses Instrument zu erlernen.

Instrumentaler Einstieg auf Wunsch mit einer Orientierungsphase als Schnupperkurs mit bis zu vier Schüler, Dauer: 3-4 Wochen.

Partnerunterricht und Einzelunterricht.

Unterrichtsinhalt:
Grundbausteine des Violinunterrichts sind Hören, Singen, Spielen und Theorie. Wir unterrichten von der Elementarausbildung bis einschließlich der Oberstufe nach den Lehrplänen des VdM, auf Wunsch und nach Eignung bis hin bis zur Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule.

 

Ensemble:
In der Regel ist es möglich, nach 1 bis 2 Jahren Unterricht, in einem Ensemble mitzuspielen.

Die Gelegenheiten mit anderen Instrumentalisten zu musizieren, sind an der Musikschule äußerst vielseitig: Vorstreicher, Streichorchester und Junge Philharmonie bieten Mitspielmöglichkeiten für jede Altersgruppe. Außerdem werden regelmäßig kleinere Kammermusikgruppen  (Duo, Trio, Quartett usw.) gebildet.

Grundausstattung:
Je nach Größe fallen die Kosten sehr unterschiedlich aus. Es besteht die Möglichkeit gegen eine geringe monatliche Gebühr von der Musikschule ein Instrument auszuleihen. Auch Geigenbauer bieten Leihinstrumente in verschiedenen Größen an.

Unsere Lehrkräfte beraten Sie gerne im Falle eines Kaufes

 


Diese Lehrkräfte unterrichten Violine und helfen Ihnen gerne weiter:

Sabine Petter
Marlene Goede-Uter
Katharina Pfänder
Alexander Bondarenko
Thekla Schoepe
Jürgen Herbst
Oleg Zubarev


Viola

Die Viola (Bratsche), stammt wie die Violine von der historischen Violenfamilie des 16. Jahrhunderts ab. Ihr Bau wurde von Geigenbaumeistern aus Oberitalien entwickelt. Speziell für die Bratsche wurde für den Bau u.a. Holz vom Feldahorn oder der Pappel verwendet.
Der Name Bratsche ist eine Umformung der italienischen Bezeichnung Viola da braccio (Armgeige) und bezieht sich auf die Spielweise mit Hilfe des linken Arms im Gegensatz zu den zwischen den Beinen gehaltenen Gamben und Fideln.
Der Bau entspricht dem der Violine, ist aber in ihren Abmessungen größer. Die Spieltechnik entspricht der der Violine. Die Bratsche ist 
mit den Tönen c, g, d` und a` um eine Quinte tiefer gestimmt als die Violine. Sie hat einen besonders sonoren und warmen Klang in der Mittellage. Im tiefen Register kommt ihr Klang dem Violoncello nahe, während er im hohen Register der Violine ähnelt.
Die Noten werden im Altschlüssel und auch im Violinschlüssel notiert.
Die Bratsche spielt im Ensemble und im Orchester in der Regel die Alt – oder Tenorstimme.
Außerdem hat sie eine wichtige Funktion in der Kammermusik. Ein Streichquartett ohne Bratsche wäre nicht denkbar.
Ab dem 19. Jhdt. übernimmt die Bratsche immer mehr solistische Aufgaben. Komponisten wie Johannes Brahms, Robert Schumann, Carl Maria v. Weber und Paul Hindemith haben bekannte Sololiteratur für Viola geschrieben.

Voraussetzungen:

Gute Beweglichkeit der Gelenke, gutes Gehör, Wunsch und Wille, täglich 
Zeit zum Üben zu finden.

Unterrichtsformen:
Der Unterricht kann mit fünf Jahren begonnen werden, aber auch im Erwachsenenalter ist es möglich, dieses Instrument zu erlernen.

Instrumentaler Einstieg auf Wunsch mit einer Orientierungsphase als Schnupperkurs mit  bis zu vier  Schülern, Dauer 3-4 Wochen.

Partnerunterricht und Einzelunterricht.

Inhalt:
Grundbausteine des Viola-Unterrichts sind 
Hören, Singen, Spielen und Theorie. Wir unterrichten von der Elementarausbildung bis einschließlich der Oberstufe nach den Lehrplänen des VdM bis hin zur Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule.

Ensemble:
In der Regel ist es möglich, nach 1 bis 2Jahren Unterricht in einem Ensemble mitzuspielen.

Die Gelegenheiten, mit anderen Instrumentalisten zu musizieren, sind an der Musikschule äußerst vielseitig:
Vorstreicher, Streichorchester und Junge Philharmonie bieten Mitspielmöglichkeiten für jede Altersgruppe. Außerdem werden regelmäßig kleinere Kammermusikgruppen (Duo, Trio, Quartett usw.) gebildet.

Grundausstattung:
Je nach Größe fallen die Kosten sehr unterschiedlich aus. Es besteht die Möglichkeit, gegen eine geringe monatliche Gebühr von der Musikschule ein Instrument auszuleihen. Auch Geigenbauer bieten Leihinstrumenten in verschiedenen Größen an.

Unsere Lehrkräfte beraten Sie gerne im Fall eines Kaufs.


Diese Lehrkräfte unterrichten Viola und helfen Ihnen gerne weiter:
Jürgen Herbst
Sabine Petter
Alexander Bondarenko




Violoncello

Das Violoncello (Cello) ist das Bassinstrument der Violinfamilie. Das Besondere dieses Streichinstruments ist sowohl der weiche und vielfältige Klang, als auch der große Tonumfang von rund fünf Oktaven.

Die Bauweise des Violoncellos entspricht im Wesentlichen der der Violine, nur ist das Violoncello größer. Es ist mit vier Saiten im Quintabstand bespannt (C, G, d, a) und somit eine Oktave tiefer als die Viola gestimmt. In der Mitte des Korpus drücken die Saiten den hölzernen Steg auf die Decke, wodurch die Schwingungen der Saiten übertragen werden.

Im Gegensatz zur Violine oder Viola wird das Violoncello aufrecht mit dem Hals nach oben zwischen den Beinen gehalten. Es steht dabei meistens auf einem ausziehbaren Stachel aus Metall. Die linke Hand greift die Saiten, die rechte Hand streicht mit dem Bogen auf den Saiten. Auf dem Griffbrett befinden sich keine Bünde, man spielt also nach Gehör.

Das Violoncello wurde bald nach der Konstruktion der ersten Violinen von oberitalienischen Meistern gebaut. Bereits um 1550 wurden Celli gebaut, jedoch wurden sie zunächst hauptsächlich zur Ausführung von Begleitbässen verwendet.

Die Sololiteratur für das Violoncello beginnt im Wesentlichen mit den Solosuiten von Johann Sebastian Bach. Von allen namhaften Komponisten seit dem 18. Jahrhundert (außer von Mozart) gibt es Solokonzerte, Sonaten, Doppel- und Tripelkonzerte etc. Das Violoncello ist ein Kammermusik- und Orchesterinstrument und wird heute in den verschiedensten Stilrichtungen eingesetzt.

Voraussetzungen:
Gute Beweglichkeit der Gelenke, gutes Gehör, Wunsch und Wille, täglich Zeit zum Üben zu finden.

Unterrichtsformen:
Der Unterricht kann mit fünf Jahren begonnen werden, aber auch im Erwachsenenalter ist es möglich, dieses Instrument zu erlernen.
Instrumentaler Einstieg  auf Wunsch mit einer Orientierungsphase  als Schnupperkurs mit bis zu vier  Schülern, Dauer: 3-4-Wochen.

Partnerunterricht und Einzelunterricht.

Inhalt:
Grundbausteine des Violoncello-Unterrichts sind Hören, Singen, Spielen und Theorie. Wir unterrichten von der Elementarausbildung bis einschließlich der Oberstufe nach den Lehrplänen des VdM bis hin zur Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule.

Ensemble:
In der Regel ist es möglich, nach 1 bis 2 Jahren Unterricht in einem Ensemble mitzuspielen.
Die Gelegenheiten, mit anderen Instrumentalisten zu musizieren, sind an der Musikschule äußerst vielseitig: Vorstreicher, Streichorchester und Junge Philharmonie bieten Mitspielmöglichkeiten für jede Altersgruppe. Außerdem werden regelmäßig kleinere Kammermusikgruppen.

Grundausstattung:
Je nach Größe fallen die Kosten sehr unterschiedlich aus. Es besteht die Möglichkeit, gegen eine geringe monatliche Gebühr von der Musikschule ein Instrument auszuleihen. Auch Geigenbauer bieten Leihinstrumente in verschiedenen Größen an.

Unsere Lehrkräfte beraten Sie gerne im Falle eines Kaufs.


Diese Lehrkräfte unterrichten Violoncello und helfen Ihnen gerne weiter:
Martin Fritz
Tomasz Szymczak
Andreas von Kessinger
Elke Stangier


Kontrabass

Das Instrument:
Bereits seit dem 15. Jahrhundert sind Kontrabassinstrumente bekannt. Von dem Violone aus der Gambenfamilie abstammend, hat sich aus einer Vielzahl von Formen, Anzahl der Saiten und Stimmungen der heutige Kontrabass entwickelt.
Als tiefstes Instrument der Streicherfamilie ist auch er viersaitig in Quarten gestimmt und wird im deutschsprachigen Raum meist mit einem Untergriffbogen, ähnlich wie bei der Gambe gestrichen. Man kann den Bass sowohl sitzend, als auch im Stehen spielen.
Mit seinem knurrigen, voll bis gesanglich weichen Ton, stützt er - gezupft oder gestrichen - die Musik harmonisch, rhythmisch und in der Gesamtphrasierung. Darüber hinaus gibt es aber auch für den Kontrabass herrliche Melodien und wunderbare, teils auch sehr anspruchsvolle Sololiteratur.
Der Kontrabass wird in jeder Musikrichtung benötigt: In der Kammermusik, im Streich-, Zupf- oder großen Sinfonieorchester, wie auch in Jazz-, Folk- und Bluesbands.
Altersgerechte, moderne Unterrichtsliteratur sowie Leihinstrumente auch in kleinen Größen, ermöglichen einen frühen Unterrichtsbeginn. In der Musikschule stehen  verschiedene Kontrabässe zur Verfügung, so dass ein Transport nicht nötig ist.

Voraussetzungen:
Gute Beweglichkeit der Gelenke, gutes Gehör, Wunsch und Wille, täglich Zeit zum Üben zu finden.

Unterrichtsformen:
Der Unterricht kann mit 7 Jahren begonnen werden, aber auch im Erwachsenenalter ist es möglich, dieses Instrument zu erlernen.

Instrumentaler Einstieg auf Wunsch mit einer Orientierungsphase als Schnupperkurs mit bis zu vier  Schülern, Dauer: 3-4 Wochen.

Partnerunterricht und Einzelunterricht.

Inhalt:
Grundbausteine des Kontrabassunterrichts sind Hören, Singen, Spielen und Theorie. Wir unterrichten von der Elementarausbildung bis einschließlich der Oberstufe nach den Lehrplänen des VdM bis hin zur Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule.

Ensemble:
In der Regel ist es möglich, nach 1 bis 2 Jahren Unterricht in einem Ensemble mitzuspielen.
Die Gelegenheiten, mit anderen Instrumentalisten zu musizieren, sind an der Musikschule äußerst vielseitig:  Streichorchester und Junge Philharmonie bieten Mitspielmöglichkeiten für jede Altersgruppe. Außerdem werde regelmäßig  kleinere Kammermusikgruppen  (Duo, Trio usw.) gebildet.

Grundausstattung:
Je nach Größe fallen die Kosten sehr unterschiedlich aus. Es besteht die Möglichkeit, gegen eine geringe monatliche Gebühr von der Musikschule ein Instrument auszuleihen. Auch Geigenbauer bieten Leihinstrumente in verschiedenen Größen an. ______________________________________________________________

Diese Lehrkräfte unterrichten Kontrabass und helfen Ihnen gerne weiter:
Nikolai Drumev


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