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Die Historie der Musikschule Hildesheim e.V.

 

 

Der Trägerverein der Musikschule Hildesheim e.V. wurde am 7. Dezember 1960 auf Initiative von Adolf Hoffmann gegründet. Erster Vorsitzender des Vereins war Dr. Wilhelm Mundry. Hier eine Liste der bisherigen Schulleiter und Vereinsvorsitzenden:

 

Schulleitung

Vereinsvorstand

Initiator

Dez. 1960

Adolf Hoffman        

Initiator

Dez. 1960

Adolf Hoffmann

1962-1969    

Lore Auerbach

1960-1968    

Dr. Wilhelm Mundry 

1969-1972

Helmuth Weinland   

1968-1975

Dr. Walter Schlums

1972-1985

Joachim Stepp

1975-1984

Dr. Ludwig Schwerk

1985-1994

Gerlinde Lauckner

1984-1988

Dr. Peter Schirmer

1995-2015

Ulrich Petter

1988-1993

Prof. Eckhard Albrecht 

1993-2010

Dr. Edgar B. Pusch

seit 2016

Detlef Hartmann

seit 2010

Prof. Dr. Herbert Reyer

Die geschichtliche Entwicklung der Musikschule im Einzelnen

September 1960

Adolf Hoffmann, Oberstudienrat am Gymnasium Andreanum, ergreift die Initiative und bittet um Unterstützung bei der Einrichtung einer "Jugend- und Volksmusikschule" in Hildesheim

25.11.1960

Die erste, als Gründungsversammlung geplante Zusammenkunft scheitert an unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten der Teilnehmer. Die Presse berichtet: "Eine wirklich gute Sache wurde mit aller Hartnäckigkeit und Ermüdungstaktik zu Tode geredet. Es war, wie einst auf dem Hornberger Schießen. Das Pulver war alle, als es hätte losgehen müssen."

7.12.1960

31 Gründungsmitglieder gründen den Verein "Musikschule Hildesheim e.V." unter Vorsitz von Dr. Wilhelm Mundry

14.2.1961

Der erste "Elternbrief" wird herausgegeben, um das Interesse für Unterricht an der Musikschule festzustellen. Daraufhin gehen 2.334 Meldungen für eine mögliche Teilnahme am Musikunterricht ein. Die Musikschule ist von dieser Flut total überfordert und kann zunächst weder Lehrkräfte noch Räumlichkeiten in dem erforderlichen Ausmaß zur Verfügung stellen.

31.8.1961

Der Vorstand beschließt - auch wegen finanzieller Nöte - die verwaltungsmäßige Angliederung der Musikschule an den Kulturring

April 1961

Die ersten Grundkurse beginnen

24.10.1961

Richard Paul aus Berlin wird als erster Musiklehrer für Geige, Bratsche und Klavier (12 Schüler für Geige, 7 Schüler für Klavier) eingestellt

Dezember 1961

Die Schülerzahl beträgt nach einem Jahr 156

1.4.1962

Lore Auerbach - vorher an der Musikschule Hannover tätig - wird erste hauptamtliche Schulleiterin der Musikschule Hildesheim

31.5.1962

Die Schülerzahl ist auf 373 gestiegen, davon befinden sich 197 in der Grundausbildung

31.12.1962

Die Schülerzahlen steigen auf 464. Den Unterrichtsanfall bewältigen die Schulleiterin, eine hauptamtliche sowie 20 nebenamtliche Lehrkräfte

27.10.1965

Die Mitgliederversammlung beschließt wesentliche Satzungsänderungen: Die Vereins-Pflichtmitgliedschaft für die Eltern von Schülern der Musikschule wird eingeführt. Die Struktur von Vorstand und Beirat wird geändert. Dem Vorstand sollen künftig keine Lehrer mehr angehören, dafür sollen je eine hauptamtliche sowie eine nebenamtliche Lehrkraft in den Beirat gewählt werden.

1965

wird ein Einstellungsstopp verhängt, die Schließung der Schule droht

1968

sichert die Stadt Hildesheim und das Kultusministerium die Musikschule für drei Jahre

3.7.1968

Der 1. Vorsitzende, Dr. Mundry, ist so erkrankt, dass er sein Amt niederlegen muss. Herr Barth als 2. Vorsitzender übernimmt amtierend den Vorstandsvorsitz

22.11.1968

In der Mitgliederversammlung des Trägervereins wird Dr. Walter Schlums zum ersten Vorsitzenden gewählt.

Dezember 1968

Kultusministerium und Stadt Hildesheim sichern den Fortbestand der Musikschule für eine Übergangszeit von drei Jahren. Innerhalb dieser Frist werden gesetzliche Vorlagen über die Finanzierung des Bildungswesens erwartet, die auch die Musikschulen einschließen sollen. Für die Musikschule Hildesheim gilt allerdings ein "numerus clausus" von 325 Monatswochenstunden.

Juli 1969

Lore Auerbach verlässt zum Schuljahresende die Musikschule und geht an die Fachschule für Sozialpädagogik

15.8.1969

Helmuth Weinland wird neuer Schulleiter

15.6.1971

Eine neue Schulordnung für Schüler und Eltern sowie eine neue Dienstanweisung für Lehrkräfte werden erlassen.

31.10.1971

Helmuth Weinland verlässt die Musikschule Hildesheim

1.2.1972

Joachim Stepp wird die Leitung der Musikschule übertragen

14.9.1972

wird die musikpädagogische Arbeit - offiziell unter der Regie der Kreisvolkshochschule - auch auf den Landkreis Hildesheim ausgedehnt.

26.1.1973

Der Vorstand sieht eine Chance, die Musikschule in städtische Trägerschaft zu überführen und beschließt, einen entsprechenden Antrag an den Rat der Stadt zu stellen. Das Ziel der Kommunalisierung der Musikschule Hildesheim wird jedoch nicht verwirklicht.

1.9.1973

Die Musikschularbeit im Landkreis geht in die Regie der Kreisvolkshochschule über, die wiederum die Musikschule Hildesheim mit der Durchführung beauftragt.

27.11.1975

Dr. Walter Schlums legt auf eigenen Wunsch seinen Vorstandsvorsitz in andere Hände. Dr. Ludwig Schwerk wird neuer Vorsitzender. Dr. Schlums wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Juni 1977

Es beginnen konkrete Überlegungen zu einem eigenen Unterrichtsgebäude für die Musikschule

Oktober 1978

bekommt die Musikschule als eigenes Gebäude die "Lindemannsche Villa" in der Bahnhofsallee 40 zugewiesen

1.1.1979

Eine langfristige Vereinbarung mit der Stadt Hildesheim über die zukünftige Bezuschussung der Schule tritt in Kraft. Der Vertrag ist als "Dreiecksvertrag" zwischen Schule, Stadt und Landkreis Hildesheim geplant, der Landkreis tritt dieser Vereinbarung jedoch nicht bei.

1980

wächst die Schülerzahl auf 1200 an. Diese werden von insgesamt 100 Lehrkräften unterrichtet. Die voll ausgebaute Musikschule ist erreicht. Doch dann gibt es erneut finanzielle Sorgen.

Mai 1981

Die Musikschule feiert ihr 20jähriges Jubiläum.

Februar 1982

Die Finanzsituation wird wieder bedrohlich, da der Zuschuss des Landkreises im Verhältnis zur Anzahl der unterrichteten Landkreisschüler zu gering ist und deshalb eine ständige Finanzierungslücke im Haushalt entsteht. Zur Lösung des Problems wird überlegt, ob die Hildesheimer Musikschule den Unterricht für Landkreisschüler möglicherweise ganz aufgibt und diese Schüler der Musikschule Alfeld zugeordnet werden sollen.

17.1.1983

Die Musikschulen Hildesheim und Alfeld beschließen in einer gemeinsamen Vorstandssitzung eine engere Zusammenarbeit der beiden Musikschulen

10.11.1983

In der ordentlichen Mitgliederversammlung berichtet der Vorsitzende Dr. Schwerk, dass der Landkreis gezwungenermaßen ultimativ um eine Entscheidung gebeten sei.

Januar 1984

An der Musikschule wird ein Betriebsrat gegründet. Ulrich Petter aus dem Fachbereich Klavier wird zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt.

21.2.1984

Dr. Ludwig Schwerk legt aus persönlichen Gründen das Amt des Ersten Vorsitzenden nieder. Dr. Peter Schirmer übernimmt kommissarisch die Geschäfte des Ersten Vorsitzenden.

3.4.1984

Dr. Peter Schirmer wird in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Vorsitzenden gewählt.

20.8.1984

Ein Langfristiger Vertrag zwischen dem Landkreis Hildesheim und der Musikschule wird abgeschlossen.

18.3.1985

Ein gleichartiger Vertragsabschluss erfolgt zwischen der Stadt Hildesheim und der Musikschule.

10.5.1985

Joachim Stepp tritt als Schulleiter zurück

1.8.1985

Gerlinde Lauckner wird zur neuen Schulleiterin ernannt.

Oktober 1985

Die Musikschule begeht ihr 25-jähriges Jubiläum. 1000 Schüler, davon 400 aus dem Landkreis, werden von 20 hauptamtlichen und 60 nebenamtlichen Lehrkräften unterrichtet.

1989

werden die Verträge auf der Basis des letzten Jahres für drei Jahre eingefroren.

1992

verlängert die Stadt stillschweigend von Jahr zu Jahr, während der Landkreis den Vertrag aufkündigt und die Zuschüsse drastisch reduzieren will.

1994

lässt die Musikschule ein betriebswirtschaftliches Gutachten zum Stand der Musikschule Hildesheim von der NORD-LB erstellen. In schwierigen Verhandlungen erreicht der Vorstand einen geradezu vorbildlichen Vertrag mit der Stadt Hildesheim über 4 Jahre.

30.9.1994

verlässt Gerlinde Lauckner die Musikschule. Nach einer 4wöchigen Übergangszeit mit Bernward Hasselberg als kommissarischem Schulleiter, und ab Oktober 1994 Ulrich Petter als Koordinator, wurde im Januar 1995 Ulrich Petter vom Vorstand der Musikschule zum neuen Schulleiter berufen.

1994

Der Landkreis signalisiert den Ausstieg seiner Förderung und beschließt rückwirkend, ab Januar 1994 - ohne sich Argumenten über neue pädagogische Konzepte und betriebswirtschaftlichen Zahlen zu öffnen - die Reduzierung der Zuschüsse im Jahrestakt auf 50% - 25% - 12,5% - 0% des letzten Fördervolumens. Dieses ist ein bedauerlicher Zustand, zumal die Musikschule den betriebswirtschaftlich besten Stand ihrer Geschichte - vorbildlich für viele Musikschulen in ganz Deutschland - aufweisen kann und die höchste Schülerzahl mit 1862 im Jahre 1996 vorwies. 
Folgende Zahlen zu Ihrer Information:
Zuschusssituation im Landkreis für alle drei Musikschulen: Alfeld, Elze, Hildesheim

1993

1034471 DM

1997 

265000 DM

1994

788950 DM

1998

132500 DM

1995

469800 DM

1999

40000 DM

1996

530000 DM

2000

0 DM

 

Die Landkreisarbeit wird erheblich reduziert. Bereits 1998 wurde der gesamte Klavierunterricht im Landkreis eingestellt, die Begabtenförderung gestrichen, Ensembles vor Ort nicht mehr eingerichtet sowie der Unterricht deutlich zum Gruppenunterricht komprimiert. Im Jahr

2000

werden weitere Fachbereiche eingestellt. Die Verhandlungen mit den Gemeinden laufen unermüdlich. Hoffnung ist der Gedanke, dass sich vielleicht als Kompromiss eine Basisförderung für die Musikschulen durch den Landkreis und eine zusätzliche individuelle Förderung durch die jeweilige Gemeinde / Stadt erzielen lässt. Leider bleibt jedoch der Landkreis starr und nimmt sogar den Insolvenzantrag der Musikschule Alfeld in Kauf.

2001

Erste erfreuliche Verhandlungen mit den Gemeinden werden in die Tat umgesetzt. Algermissen (mit einer Förderung von 10.000,- DM pro Jahr – langfristig signalisiert ) und Bockenem ( mit einer ebenso langfristig signalisierte Förderung von 5.000,- DM und einer einmaligen Sonderförderung für Instrumente in Höhe von ebenfalls 5.000,- DM ) schließen sich der Musikschule Hildesheim an. Die Stadt Hildesheim fördert die Musikschule unverändert und bietet den Hildesheimer Bürgern eine voll ausgebaute, für alle Begabungs- und Altersschichten geöffnete Musikschule. Die Musikschule feiert ihr 40jähriges Jubiläum mit einem großen Festakt im Kreishaus und zahlreichen Konzerten.

2002

Die Stadt Hildesheim fördert solide. Die Musikschule widmet sich den zentralen Aufgaben und nimmt darüber hinaus an einem Qualtätssicherungs Management des Verbandes niedersächsischer Musikschulen teil (QsM). In verschiedenen Gemeinden und Städten des Landkreises ist die Musikschule Hildesheim Kontaktstelle für Musikausbildung betreffende Anfragen aus der Bevölkerung und vermittelnd als Agentur tätig.

2003

Die Musikschule engagiert sich für die "Kontaktstelle für Musik im Landkreis Hildesheim" und ist mit der Schulleitung im Vorstand des Gründungsvereins vertreten. Mit Unterstützung der Kreissparkassenstiftung und des Landesmusikrates, die die benötigten Instrumente finanzieren, organisiert die Musikschule Hildesheim ehrenamtlich zunächst drei, dann sechs Musikkarussells im Landkreis Hildesheim. Die Umfragen, die im Rahmen der Qualitätssicherung gemacht werden, zeigen deutlich die akute Raumnot der Musikschule. Der Vorstand sucht mit Hilfe der Stadt Hildesheim nach einem adäquatem Gebäude.

2004

Die Musikschule bekommte das Siegel "Qualitätsgeprüfte Musikschule" vom Verband überreicht. Hat es geholfen? Nach zahlreichen, erfolglosen Gebäudebesichtigungen für die Musikschule Hildesheim, könnte das ehemalige Kreiswehrersatzamt in der Waterloo-Kaserne, Waterloostr. 25, an die Musikschule vermietet werden. 1600 qm Fläche ständen der Musikschule dort zur Verfügung. Die Stadt Hildesheim plant die Lindemannsche Villa zu verkaufen, um die Waterlookaserne zu erwerben. Die Planungen der Stadt Hildesheim laufen auf Hochtouren. Die Sanierungs- und die Umbaukosten, die aus Sicherheitsgründen notwendig sind, bringen die Planungen ins Wanken.... Ein Sponsor, der ungenannt bleiben möchte, stellte sofort 100.000,- EURO für den statischen Ausbau eines Konzertsaales in Aussicht.

2005

Der Rat der Stadt Hildesheim beschließt im April 2005 einstimmig, der Musikschule Hildesheim das Gebäude in der Waterloostr. 24 A zu übertragen. Im Mai beginnen die ersten Bauarbeiten zur Sanierung und Sicherung der Gebäudesubstanz. Die Musikschule muss alle Maßnahmen selbst schultern. Eine Welle von Spenden sowie die Aufnahme von Krediten ermöglichten der Musikschule einen raschen Ausbau des Gebäudes, so dass bereits am 1. Dezember 2005 der Schlüssel vom Architekten Jung an den Vorstand und die Schulleitung übergeben werden konnte.

2006

Die Musikschule erlebt das erste Jahr in den neuen Räumlichkeiten mit großer Begeisterung aller Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Konzertbesucher. Bildergalerien laden zum Verweilen in den Fluren ein. Eine Cafeteria ist zentraler Treffpunkt des Hauses, die Bibliothek im Lehrerzimmer nimmt erste Formen an. Das Haus lebt selbst an den Wochenenden und in den Ferien der allgemeinbildenen Schulen. Tagsüber und spät abends erklingen Instrumente und Vocalensembles im Flur. Ein großes Erlebnis.

Der Verein der Musikschule hat die gesamten Investitionen geschultert. Sponsoren unterstützen durch Raumpatenschaften die Ausstattung des Gebäudes. Ein gewaltiges Ergebnis.

Gerd und Ilse Leester gründen mit einem Grundkapital von 250.000,- € die Leester-Musikschul-Stiftung Hildesheim. Eine großartige Unterstützung. Die Erträge der Stiftung sollen Kinder mit sozial schwachem Hintergrund unterstützen, Hochbegabungen fördern und die Finanzierung von Orchesterfahrten und -freizeiten ermöglichen.

2007

Ein weiteres Jahr voller Musik. Der Wettbewerb "Jugend musiziert" im Januar und das erste HISDS Konzert im Dezember rahmen eine Fülle von Ereignissen ein, die sich in der "Chronik" der Musikschule auf der Internet-Seite nachlesen lassen. Kein Werktag, kein Wochenende ohne Musik. Das Haus bewährt sich und zieht Aktivitäten weiterer Institutionen an.

2008

Im November 2008 kauft die Leester-Musikschul-Stiftung das noch leer stehende Gebäude der Waterloo-Kaserne. Ein Zentrum für Kinder. Kultur und Musik soll entstehen. Die Schulleitung der Musikschule organisiert, gemeinsam mit dem Stiftungsrat, die Vermietung des Gebäudes. Einnahmen aus der Vermietung sollen dem Sozialfond und der Früh - wie Begabtenförderung zu gute kommen.

2009

Im März beginnen die Bauarbeiten zum "Leester Haus für Musik und Kultur ". Im Erdgeschoss entstehen Räume für die Kindertagestätte "Rasselbande" des Studentenwerks Braunschweig. Weitere Räume werden von der Volkshochschule Hildesheim, der Kunstschule Hildesheim, der Universität Hildesheim und dem Diakonischen Bildungszentrum Alfeld angemietet. Im Dachgeschoss entsteht ein 350 qm großer Probenraum. Die festliche Eröffnung fand am 17. September 2009 um 11 Uhr statt. Den Festvortrag hielt Frau Dr. Lore Auerbach.

2010

Zwischen der Musikschule und dem Leester Haus für Musik und Kultur entsteht der Stadtteilplatz. Eine optisch gelungene Aufenthaltsfläche, gleichzeitig verkehrsberuhigte Durchfahrt mit Wendemöglichkeit oder Zufahrt zu 40 Parkplätzen. Dies erleichtert den Betrieb beider Institutionen erheblich.

2011

Mit einem großen Festakt im Stadttheater Hildesheim feiert die Musikschule Hildesheim ihr 50jähriges Jubiläum. Unter der Leitung von GMD Werner Seitzer musizieren ehemalige Schüler der Musikschule ein großartiges Programm. Vorher hatten Lehrkräfte im TfN ihre hohe Professionalität in verschiendenen Ensemblen gezeigt. (Bilder hierzu finden Sie in der Rubrik "Chronik" auf dieser Homepage.

2012

Die Musikschule ist stabil, arbeitet allerdings an der Grenze ihrer Möglichkeiten. Über 20 Kooperationsverträge mit allgemein bildenden Schulen und das Programm des Landes Niedersachsen "Wir machen die Musik" mit allein über 800 Kindern binden zahlreiche Lehrkräfte. Die Leester-Musikschul-Stiftung unterstützt die Musikschule im sozialen Bereich sowie in der Früh- und Hochbegabtenförderung. Der erste Teil der Außenbühne ist fertig gestellt und wartet auf eine Überdachung.....

2013

Die Stadt Hildesheim schließt mit dem Land Niedersachsen einen Entschuldungsvertrag. Die kulturellen Institutionen müssen sich daran beteiligen.

Die ursprünglich beschlossene Kürzung des Musikschulzuschusses von 90.000,- € ist abgewendet. 50.000,- € stehen im Raum. Die Musikschule arbeitet wie 2012 mit stabilen Schülerzahlen

2014

Der Vorstand überreicht dem Oberbürgermeister und den Fraktionsspitzen ein Positionspapier, das die Entwicklung und dem bereits geleisteten Verzicht der letzten 10 Jahre aufzeigt. Die Beteiligung an dem Zukunftsvertrag ist allerdings unverzichtbar. Die Stadt kündigt den laufenden Vertrag und gesteht der Musikschule zu, die Zuschusskürzung von  50.000,- € über drei Jahre verteilen zu können. Die Bühne wird mit Mitteln aus dem „Stadtumbau West“, Förderungen der Sparkasse Hildesheim und der Leester-Stiftung fertig gestellt und erlebt ihre grandiose Feuertaufe mit dem ersten überregionalen, 2tägigen Blasmusikfestival im Juli 2014

2015

Die Stadt Hildesheim feiert ihr 1200jähriges Jubiläum. Die Musikschule beteiligt sich mit zahlreichen Konzerten und einer Fest-Musikschulwoche im Juli 2015. Die Schülerzahlen sinken leicht, auch das Projekt „Wir machen die Musik“ hat sinkende Teilnehmerzahlen. Alle Bereiche können gehalten werden, die Warteliste ist lang. Es fehlen die finanziellen Mittel, um Lehrkräfte einzustellen. Nach 41 Jahren Dienst in der Musikschule Hildesheim (davon 20 Jahre als Schulleiter) geht Herr Petter am 31.12.2015 in den Ruhestand.

November - 2017
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