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Gitarre

Es gibt wohl kaum ein anderes Instrument, das in so vielfältigen Stilrichtungen zu Hause ist, wie die Gitarre. Sei es in Barock oder Klassik, im spanischen Flamenco, in latein-amerikanschischer Musik wie Bossa Nova oder Tango, im Jazz, Rock und Pop: Überall ist die Gitarre einb beliebtes und geschätztes Solo- oder Begleitsinstrument.
Instrumente wie die Gitarre gibt es seit 5000 Jahren. Ägyptische Zeichnungen zeigen Frauen, Instrumente ähnlich einer Gitarre aus der Zeit der Pharaonen spielten. Der Name Gitarre geht auf die „Kithara“, ein der Leier ähnliches Instrument der griechischen Antike zurück. Unsere heutige Gitarre entwickelt sich aus einem Instrument, das die Mauren im 10. Jahrhundert nach Spanien brachten.

Unterrichtsformen:

  • Instrumentenkarussell für Schulkinder; 4 Schüler, Dauer 1 Jahr im Wechsel mit anderen Instrumenten
  • Instrumentaler Einstieg mit einer Orientierungsphase; Alter ab 6 Jahre, bis 6 Schüler, Dauer 3 bis 4 Jahre
  • Gruppenunterricht; Alter unbegrenzt, bis 6 Schüler, Dauer unbegrenzt
  • Intensivunterricht; Alter unbegrenzt, 2 Schüler, Dauer unbegrenzt
  • Einzelunterricht (nur für Stadtkinder); Alter unbegrenzt, 1 Schüler, Dauer leistungsbezogen

 

Unterrichtsinhalte:

  • Kinder am Anfang spielen vorrangig Melodien, Jugendliche und Erwachsene begleiten vorrangig Lieder
  • alle wichtigen Zupf- und Streichtechniken
  • Musikstücke, die man bei uns auf der Gitarre erlernen kann: Folklore, Blues, moderne Popmusik (Rockballaden), klassische Musik aller Zeitepochen, Bossa Nova, Flamenco und vieles mehr
  • Inhalte, die im Verlauf des Unterrichts vermittelt werden: Einstimmiges-, zweistimmiges Spiel, Solospiel, Plektrumbegleitung, Harmonie-, Rhythmus- und Notenlehre sowie Improvisation

 

Der Gitarrenunterricht kann an der Musikschule Hildesheim bereits im Alter von 6 Jahren im Partner- oder Gruppenunterricht beginnen.

Für die noch Unentschlossenen bieten wir in regelmäßigen Abständen Schnupperkurse in den Unterrichtsorten Hildesheim, Algermissen, Sarstedt und Holle an.

Die Kosten für eine neue Ausrüstung (Instrument, Koffer oder Hülle, Notenständer, Noten, Fußbank und Stimmgerät belaufen sich auf ca. 150-200 Euro.

Natürlich besteht an der Musikschule Hildesheim auch die Möglichkeit, gegen eine geringe Gebühr ein Leihinstrument zu bekommen.

 


Diese Lehrkräfte unterrichten Gitarre und helfen Ihnen gerne weiter:
Carola Vogtsberger
Maria Grigoriadis
Marianne Majid-Ansari
Andreas Lakeberg


E-Gitarre

Die Idee der elektrischen Gitarre begann um 1920, als man nach Möglichkeiten suchte, die Gitarre als Instrument lauter und durchsetzungsfähiger zu machen. Die Zeit der großen Unterhaltungsorchester und Big Bands und auch die damalige Aufnahmetechnik forderten die Instrumentenbauer heraus, lautere und kraftvollere Gitarren zu bauen.
Als 1937 die E-Gitarre patentiert wurde nahm sie Einzug in die Rock-, Pop- und Jazzbands. Sie galt nun nicht mehr allein als Begleitinstrument, sondern setzte sich auch als Soloinstrument durch. Durch ihren großen Einsatzbereich und die unzähligen Möglichkeiten, den Sound zu formen, ist sie in allen Stilrichtungen einsetzbar und hat im Laufe der Jahre namhafte Virtuosen hervorgebracht.
Beim Unterricht unserer angehenden Virtuosen stimmen wir besonders bei fortgeschrittenen Schülern die Unterrichtsschwerpunkte mit ihnen ab.
Später ist es den Schülern möglich ihre Fähigkeiten in den Musikschulbands und -combos zu verbessern, sowie das Zusammenspiel zu erlernen.

Unterrichtsformen:

  • Einstieg ab ca. 11 Jahre
  • Unterricht für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Erwachsenenunterricht
  • Intensivunterricht mit 2 Schülern
  • Einzelunterricht (nur für Stadtschüler)
  • Leihinstrumente sind vorhanden
  • günstige geeignete Instrumente gibt es ab ca. 300,- Euro und Verstärker sind ab ca. 150,- Euro zu bekommen, meist auch als Komplett-Set-Angebote

 

Unterrichtsinhalte:

  • grundlegende Spieltechniken, Notenlesen, Melodiespiel, Rhythmik
  • Lesen von Akkordsymbolen, Begleitung einfacher Rock/Pop-Songs
  • Stilspezifische Patterns, Licks, Bendings etc.
  • Erarbeiten eines Repertoires von Stücken aus den Bereichen Rock, Blues, Pop, Jazz, Funk, Soul
  • Transskription und Nachspielen von Soli aus aktuellen Songs und "Klassikern"
  • Improvisation
  • Harmonielehre
  • Gehörbildung
  • Equipment: Verstärker, Effekte, Soundmöglichkeiten etc.
  • Vorbereitung für das Spielen in Bands und kleineren Formationen (z.B. Duos)

 

Der E-Gitarrenunterricht kann an der Musikschule Hildesheim bereits im Alter von 11 Jahren beginnen.

Die Kosten für ein günstiges, geeignetes Instrument belaufen sich auf ca. 300 Euro und für einen Verstärker ca. 150 Euro.
Oft sind passende Komplett-Sets im Angebot.

Natürlich besteht an der Musikschule Hildesheim auch die Möglichkeit, gegen eine geringe Gebühr ein Leihinstrument zu bekommen.


Diese Lehrkräfte unterrichten E-Gitarre und helfen Ihnen gerne weiter:
Markus Mayer




E-Bass

Mit dem Aufkommen der elektrischen Gitarre in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, war der üblich gespielte Kontrabass in der Lautstärke unterlegen. So wurde in den 50er-Jahren ein elektrischer Bass auf der Basis des Kontrabasses und der E-Gitarre für die Anforderung im Rock-, Pop- und Jazzbereich entwickelt. Nun war es dem Bassisten möglich durchsetzungskräftiger und präziser zu spielen. Gemeinsam mit dem Schlagzeug und der Gitarre bildet der Bass, die für jede Band wichtige Rhythmusgruppe. Der E-Bass gilt nicht nur als reines Begleitinstrument. E-Bassisten wie Jaco Pastorius zeigen, welche Soloqualitäten dieses Instrument noch aufweist. Der Unterricht wird durch die wichtige Spielerfahrung in den Musikschulbands ergänzt.

 

Der E-Bassunterricht kann an der Musikschule Hildesheim bereits im Alter von 8 Jahren beginnen.
Natürlich besteht an der Musikschule Hildesheim auch die Möglichkeit, gegen eine geringe Gebühr ein Leihinstrument zu bekommen.

Unterricht für:

  • Anfänger (ab 8 Jahre)
  • Fortgeschrittene
  • Quereinsteiger
  • Gitarristen, in deren Bands fünf Gitarristen sind, aber kein Bass etc.

 

Unterrichtsinhalte:

  • das Instrument; Bau, Funktionsweise, Stimmung etc.
  • die Funktion des Basses in der Musik
  • ergonomische und physiologisch richtige Haltung im Sitzen und Stehen
  • Übungen für die linke Hand Bewegungsabläufe, Haltung etc.
  • Übungen für die rechte Hand; Wechselschlag, Bewegungsabläufe, Übungen auf Leersaiten etc.
  • Übungen für beide Hände; Führungshand?, Koordinationsprobleme?, Sound?, etc.
  • Ideen zum eigenen systematischen Üben
  • Spielen von Rhythmen, Grooves und Stücken in verschiedenen Stilistiken, Vorlieben?, Lieblingsbands?
  • Notenlehre - Stammtöne, Notenschlüssel, Versetzungs- und Vorzeichen, Lesen, Schreiben etc.
  • Rhythmuslehre - Notenwerte, Metrum, Takt, Klatschen, Zählen, Schreiben, Metronom, Groove etc.
  • Harmonielehre - Intervalle, Skalen, Akkorde etc.
  • Improvisation - entwickeln eigener Basslinien, Solospiel, Melodik, Phrasierung, Dynamik etc.
  • Transkriptionen
  • verschiedene Spieltechniken: Slapping, Tapping, Muted, Flageoletts und False Harmonics, mehrstimmiges Spiel etc.
  • Studienvorbereitung
  • u.v.m.


Diese Lehrkräfte unterrichten E-Bass und helfen Ihnen gerne weiter:
Jonas Krischke




Harfe

Die Harfe gehört zu den Chordophonen, Untergruppe Zupfinstrumente. Sie ist eines der ältesten Musikinstrumente der Menschheit und kam bereits um etwa 4000 v. Chr. in Mesopotamien, Persien (siehe Bahram V., Sassanidenkönig) und Ägypten vor.

Unter den drei Grundtypen der Zupfinstrumente (Harfen, Zithernund Lauten) ist die Harfe charakterisiert als ein Instrument, bei dem die Saiten senkrecht (Winkelharfe) oder abgeschrägt an der Resonanzdecke ziehen. Die Konzertharfe als größte Vertreterin ihrer Art ist mit etwa 180 cm Höhe und bis zu 40 kg Gewicht eines der größten und schwersten Orchesterinstrumente.

Eine Hakenharfe ist ein nach ihren Umstimmvorrichtungen bezeichneter Harfentyp. Die Harfe ist traditionell ein diatonisches Instrument, das auf eine Tonart eingestimmt ist. Vermutlich mit der Verbreitung der temperierten Stimmung und um schnell die Tonart wechseln zu können, wurden ab dem 18. Jahrhundert unterhalb der Stimmwirbel Haken angebracht, mit denen die einzelnen Saiten so verkürzt und um jeweils einen Halbton erhöht werden konnten. Am oberen Ende der Saite ist ein Haken oder Hebel angebracht, der mit der Hand betätigt werden kann und die Saite verkürzt.

So kann die Saite um einen halben Ton erhöht werden. Es müssen nicht alle Saiten mit Haken versehen sein. Meistens wird die Tonart vor jedem Stück eingestellt. Es ist jedoch auch möglich, während des Spiels üblicherweise mit der linken Hand die Umstimmer zu bedienen. Der Terminus Hakenharfe sagt nichts über die regionale Herkunft des Instrumentes aus.

Hakenharfen sind (nach nicht genau definierter Quelle, hier ist Vorsicht geboten!) seit dem 17. Jahrhundert bekannt und waren in der Kunstmusik noch neben den Pedalharfen bis weit ins 19. Jahrhundert hinein verbreitet. Am bekanntesten sind jedoch jene Instrumente, die häufig von böhmischen und thüringischen Wandermusikerinnen bis in die 50er Jahre hinein gespielt wurden. Diese werden darum als Böhmische Hakenharfen bezeichnet und sind heute wieder in Franken und Süddeutschland beliebt.

Außerdem sind viele der so genannten irischen oder keltischen Harfen Hakenharfen. Bei heute üblichen Hakenharfen sind die ursprünglichen einfachen Haken durch Halbtonklappen (im Englischen „Levers“) ersetzt, der Name ist jedoch geblieben. Die heute gebräuchlichen Typen sind die Keltische Harfe und die Böhmische Harfe. 

Unterrichtsformen:


  •  Intensivunterricht; Alter unbegrenzt, 2 Schüler, Dauer unbegrenzt 
  • Einzelunterricht; Alter unbegrenzt, 1 Schüler, Dauer leistungsbezogen

 

Unterrichtsinhalte:

 

  • Kinder am Anfang spielen vorrangig Melodien Jugendliche und Erwachsene begleiten vorrangig Lieder
  • alle wichtigen Zupftechniken
  • Musikstücke, die man bei uns auf der Harfe erlernen kann:   Folklore, klassische Musik aller Zeitepochen, Lieder und vieles mehr
  • Inhalte, die im Verlauf des Unterrichts vermittelt werden:   Einstimmiges-, zweistimmiges Spiel, Solospiel, Harmonie-, Rhythmus- und Notenlehre sowie Improvisation.

 

Der Harfenunterricht kann an der Musikschule Hildesheim bereits im Alter von 6 Jahren im Partner- oder Einzelunterricht beginnen. Für die noch Unentschlossenen bieten wir in regelmäßigen Abständen Schnupperkurse in Hildesheim an. Die Kosten für eine neue Ausrüstung (Instrument, Koffer oder Hülle, Notenständer, Noten, belaufen sich auf ca. 2.800 Euro. Natürlich besteht an der Musikschule Hildesheim auch die Möglichkeit, gegen eine Gebühr ein Leihinstrument zu bekommen.

 


Diese Lehrkräfte unterrichten Harfe und helfen Ihnen gerne weiter
Cornelia Schott


September - 2017
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Samstag, 02. September 2017
Sonntag, 10. September 2017
Mittwoch, 13. September 2017
Freitag, 15. September 2017
15.9., 20 Uhr - SongSlam-Gala
Veranstaltungsort: Bockenem, Kulturscheune
Weitere Informationen...
Samstag, 23. September 2017
23.9., "Kulissenblicke" - Violine/Viola/Violoncello/Kontrabass stellen sich vor
Veranstaltungsort: Musikschule Konzertsaal, 15.30 - 17.45 Uhr, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Weitere Informationen...

© 2017 Musikschule Hildesheim | Zupfinstrumente
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